Visualisierung: Expressiv GmbH Fotos: David Bohmann / Wiener Gesundheitsverbund

Auftraggeber
Wiener Gesundheitsverbund, Stadt Wien

Generalplanung
F+P ARCHITEKTEN ZT GMBH

Architektur
AHA – Austrian Healthcare Architects:
F+P ARCHITEKTEN ZT GMBH
Architects Collective ZT GMBH
SWAP Architekten  ZT GMBH

Nettonutzfläche: ca. 1.830 m²

Bruttogeschossfläche: ca. 5.300 m²

Fertigstellung: November 2025

Klinik Favoriten: Neubau Projekt 3 – Neubau Pavillon G1

1100

Wien,

Kundratstraße 3,

Österreich

Die Klinik Favoriten wird im Rahmen eines umfassenden Investitionsprogrammes des Wiener Gesundheitsverbundes bis 2034 modernisiert. Im Zuge der Umstrukturierung und Leistungserweiterung des Krankenhauskomplexes wurde im Zentrum des Klinikgeländes (Baufeld 3) ein neues Gebäude – das in den kommenden Jahren Raum für die Radiologie, das Brustgesundheitszentrum, das Interventionelle Gefäßzentrum und Verwaltungsarbeitsplätze bieten wird – gebaut.

Reibungsloser Ablauf durch mehrere Bauphasen
Das Baufeld 3 bzw. der Neubau des Pavillion G1 erstreckt sich von der Kundratstraße bis zu den Bestandsgebäuden Pavillon 4 (Schnittbildzentrum) und Pavillon Z (Mutter-Kind-Zentrum). Aufgrund der beengten Platzverhältnisse und der in Betrieb befindlichen Pavillons wurden zwei Bauphasen definiert. Das Baufeld für den ersten Bauabschnitt umfasst den Bereich der heutigen Pavillons E und F, den Eingangspavillon, sowie den Pavillon P2. Um diese Flächen für den Zentralbau freizumachen, wurde an Stelle des ursprünglichen Pavillons G1 dieser Neubau errichtet.

Modernisierung bei laufendem Betrieb
Das Ausweichgebäude wird als Neubau mit fünf Geschossen konzipiert. Neben 31 Büroarbeitsplätzen für die Finanz dient das Gebäude bis zur Fertigstellung des Zentralbaus als Interimslösung für die Radiologie, das Brustgesundheitszentrum und das Interventionelle Gefäßzentrum. Die Errichtung und Modernisierung fand bei laufendem Betrieb statt. Eine gut durchdachte Planung ermöglicht einen Krankenhausbetrieb in vollem Ausmaß – auch während der gesamten Bauphase bleibt die Patient:innen-Versorgung in gewohnt hoher Qualität aufrecht.

Der nächste ökonomisch sinnvolle Schritt
Auch nach der interimistischen Nutzungsphase und Übersiedlung der Abteilungen in den neuen Zentralbau blieben die Flächen des Ausweichgebäudes als Teil des Krankenhausbetriebes bestehen – Forschung und Verwaltung wurden hierher neu verortet. Das Gebäude bleibt somit sinnvoll eingesetzt und bildet einen wertvollen Teil im gesamten Klinikkomplex.