Auftraggeber
Wiener Gesundheitsverbund, Stadt Wien
Generalplanung (ab Leistungsphase 5)
F+P ARCHITEKTEN ZT GMBH
Architektur
AHA – Austrian Healthcare Architects:
F+P ARCHITEKTEN ZT GMBH
Architects Collective ZT GMBH
SWAP Architekten ZT GMBH
Nettogrundrissfläche: ca. 20.600 m²
Bruttogeschossfläche: ca. 25.800 m²
Fertigstellung: 2029
Psychiatrie in der Klinik Favoriten
1100
Wien,
Kundratstraße 3,
Österreich
Im Auftrag des Wiener Gesundheitsverbundes (WIGEV) entsteht ein moderner Neubau der Psychiatrie auf dem Gelände der Klinik Favoriten in Wien. Dieser liegt in direkter Nachbarschaft zum Mutter-Kind-Zentrum, deren Formensprache und städtebauliche Setzung im Entwurf aufgegriffen und weitergeführt werden.
Die Fassadengestaltung orientiert sich an der zukünftigen Zentralen Notaufnahme der Klinik Favoriten und gliedert sich in eine definierte Sockelzone sowie eine elementierte Struktur in den Obergeschossen. Auf einem teilweise zweigeschossigen Sockel entwickeln sich zwei ineinandergreifende Baukörper, welche die funktionale Trennung zwischen Erwachsenenpsychiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie abbilden. Innenhöfe sorgen für eine natürliche Belichtung der Trakte, großzügige Dachgärten erweitern die Aufenthaltsqualität für die Patienten im Sinne von Healing Architecture. Das Gebäude umfasst vier oberirdische und zwei unterirdische Geschosse und ist über einen unterirdischen Logistikkollektor an die bestehende Infrastruktur angebunden.
Nutzung und Erschließung
Die Erschließung erfolgt getrennt nach Funktionsbereichen: Die Erwachsenenpsychiatrie wird von Nordwesten erschlossen, der Zugang für Kinder und Jugendliche befindet sich im Südwesten. Für die Heilstättenschule ist ein eigener, unabhängiger Schulweg vorgesehen.
Im Erdgeschoss befinden sich Ambulanzen, Tageskliniken und zentrale Dienstbereiche. Die stationären Pflegebereiche sind jeweils in den Obergeschossen angeordnet. Die Heilstättenschule, Therapieräume und Infrastruktur sind im teilweise belichteten Untergeschoss verortet.
Die intensiv begrünte Dachfläche auf dem obersten Geschoss bieten zusätzliche, therapeutisch nutzbare Freiräume zum Gärtnern und auch für sportliche Aktivitäten auf einem eigenen Sportfeld, die direkt von den Pflegestationen genutzt werden können.
